Hepatitis B-Impfung
Gemäß den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation wird in Deutschland seit 1995 die Hepatitis B-Impfung für Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr durchgeführt. Die Kosten für die Hepatitis B-Impfung bis zum 18. Lebensjahr übernehmen die Krankenkassen. Warum wird eine Schutzimpfung für eine in Deutschland doch relativ seltene Krankheit durchgeführt? Leider ist das Hepatitis B-Virus sehr ansteckend, etwa hundertmal mehr ansteckender als AIDS. Bei 5 bis 10% der Erkrankten geht die Hepatits B in eine chronische Verlaufsform über. Häufigster Übertragungsweg in Westeuropa sind sexuelle Kontakte. Übertragung durch Blut, Nadelstichverletzung im medizinischen Bereich und bei Drogenabhängigen die Benutzung verschmutzter Nadeln sind weitere Übertragungswege. Hepatitis B kann von der Mutter auf das Kind übertragen werden. Die Schutzimpfung erfordert insgesamt drei Injektionen, die ersten beiden im monatlichen Abstand, die dritte nach 6-12 Monaten. Es besteht dann lebenslanger Impfschutz. Impfungen sind jederzeit auch ohne Voranmeldung möglich.
Mehr Information erwünscht? Bröschure "Schutzimpfungen". Diese Bröschure liegt in der Praxis für Sie bereit.
|